Rübenacher Schützen feiern und spenden

Die Schützenhalle war an beiden Tagen gut gefüllt.

Es war das erhoffte festliche Feier-Wochenende für die Rübenacher Schützen anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Vereins. Zum Festkommers am Samstag und dem Bezirkskönigsschießen tags darauf empfing die Bruderschaft hunderte Besucher aus der Umgebung. Viele befreundete Bruderschaften, Rübenacher Ortsvereine und einige Ehrengäste trafen sich am Wochenende zum Schießen und um der Bruderschaft zu gratulieren.

Jubiläums-Schirmherr Josef Oster bei seiner Ansprache

Den Auftakt des Jubiläums-Wochenendes bildete ein Festkommers am Samstagabend. Traditionell ist dieser von vielen Reden und Ehrungen geprägt. Josef Oster, Bundestagsabgeordneter und Schirmherr des Jubiläums, lobte in seiner Laudatio die Bruderschaft für ihr soziales Verhalten nach innen wie auch nach außen. Sie seien mit der Pflege und dem Erhalt ihrer Tradition ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.

Für Auflockerung sorgten der Rübenacher Frauen- und Männerchor, ebenso wie gegen Ende der Veranstaltung der Vallendarer Schütze Bernd Opitz in seiner Paraderolle „Marlene Jaschke“. Die Comedy-Aufführung sorgte für laute Lacher bei den rund 300 Besuchern.

Gerhard Riehl erhält das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz.

Höhepunkt des Abends war die Ehrung von vier Rübenacher Schützen, die Diözesanbundesmeister Hubert Mohr und Bezirksbundesmeister Achim Berens vornahmen: Für besondere Verdienste um das Schützenwesen erhielt Jürgen Schiffer das Silberne Verdienstkreuz. Kassierer Dirk Mohrs und Zugführer Klaus Löhr erhielten den darüber gestellten Hohen Bruderschaftsorden. Eine seltene Ehrung erhielt Brudermeister Gerhard Riehl: Für seinen außerordentlichen Einsatz um das Schützenwesen, seine jahrzehntelange Vorstandsarbeit – darunter bislang 14 Jahre als Brudermeister – erhielt er das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz.

Für die Schul-AG „Menschen ohne Wohnung“ wurden 400 Euro gesammelt.

Am Sonntag trafen sich die 17 Schützenvereine des Bezirks Mittelrhein-Untermosel zum Bezirkskönigsschießen. Mit dem parallel ausgetragenen Jakob-Klein-Gedächtnisschießen fand außerdem ein Mannschaftswettbewerb statt. Zwar belegte die Rübenacher Mannschaft hier nur den 12. Platz, stellte aber mit Harald Ohlig den tagesbesten Schützen. Der Tag stand auch unter einem sozialen Aspekt: Das Antrittsgeld für den Sozialadler in Höhe von 200 Euro wurde der Schul-Arbeitsgemeinschaft „Menschen ohne Wohnung“ des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz gespendet, bei der Schüler für Obdachlose kochen. Die Rübenacher Bruderschaft verdoppelte diesen Betrag nochmal, sodass insgesamt 400 Euro an zwei der ehrenamtlich tätigen Schüler überreicht werden konnten.

Beim Bezirkskönigsschießen landete der Rübenacher Schützenkönig Peter Specht auf einem respektablen siebten Platz mit 25 Ringen. Neuer Bezirkskönig ist Björn Britz von den Schützen aus St. Sebastian mit 28 Ringen. Er ist damit für das Bundeskönigsschießen in Xanten (Nordrhein-Westfalen) vom 14.-16. September qualifiziert.

Die Rübenacher Schützen danken allen, die zum Gelingen dieses außergewöhnlichen Wochenendes beigetragen haben.

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Schützenprominenz war zu Gast beim 175-jährigen Festkommers

Schützen zogen zum Bezirkskönigsschießen durch Rübenach

Bilder: Herbert Hennes

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